TS Selbecke - VfK Iserlohn
Erstellt: 2012-02-06 17:13:06 von comet1003
TS Selbecke - VfK
Iserlohn 30:20 (14:8). „Das war eine ziemlich desolate Leistung von uns.
Ich habe heute die Leidenschaft vermisst“, resümierte ein enttäuschter
VfK-Trainer Oliver Skzypczak. Er hatte ein solides Abwehrverhalten
gefordert, und das wurde auch phasenweise gut umgesetzt. Im Angriff
ließen die Gäste hingegen die nötige Durchschlagskraft vermissen.
In der ausgeglichenen Anfangsphase hielt der VfK
bis zum 7:7 gut mit, kassierte dann aber fünf Tore in Serie. Bis zur
Pause lief danach nicht viel zusammen, ein Sechs-Tore-Rückstand war die
Folge.
Die Mannschaft kam jedoch mit frischem Schwung aus der
Kabine und schien nach zwei Treffern zum 14:10 noch einmal die Chance
zur Wende zu wittern. Doch weit gefehlt. „Wir hatten keinen Dampf im
Angriff, der freie Mann wurde nicht gesucht, und wir haben unsere
spielerischen Möglichkeiten nicht genutzt“, listete der Coach die
Defizite auf. Selbecke hatte somit relativ leichtes Spiel und beim 20:12
(42.) die Vorentscheidung herausgeworfen. Der VfK
probierte noch verschiedene Deckungsvarianten aus, aber die klare
Niederlage ließ sich nicht mehr abwenden. „Das war eindeutig verdient,
weil wir einfach zu wenig gebracht haben,“ so Skrzypczak.
VfK:
Ollesch (31 .- 40. Evangelou); Sprenger (1), Barth (8/4), Doblies (1),
Schmitz (5), Volkmann (2), Roloff (1), Beckerhoff (1), Mengler (1),
Skrzypczak.
Bild 1:
In gegnerischer Halle bleibt der VfK Iserlohn (hier im Heimspiel gegen Attendorn) ein zuverlässiger Punktelieferant.
Das aktuelle Interview „Eindeutig zu viele Gegentore“
Erstellt: 2012-01-25 17:16:55 von comet1003
Einen Platz unter den Top Fünf der Handball-Bezirksliga hat der VfK
Iserlohn in dieser Serie angepeilt. Zur Saisonhälfte liegt das Team auf
Rang zehn. Spielertrainer Oliver Skrzypczak zog eine Halbzeitbilanz.
Frage:
Frage: Zu Hause gab es bislang erst eine Niederlage, aber auswärts
holte das Team nur einen Punkt. Warum gibt es diese Diskrepanz?
Antwort:
Skrzypczak: Das hat sicherlich nichts mit der Almelohalle zutun, das
ist keine Festung. Aber zu Hause arbeitet die Abwehr etwas besser,
vielleicht, weil wir uns vor unseren Zuschauern nicht blamieren wollen.
Wir haben aber auch Spiele verloren, weil wir nicht clever genug waren
und oft deutliche Führungen verschenkt haben. Chancenlos waren wir nur
gegen Altena und Emst.
Frage: Frage: Warum hat der VfK nach Werdohl die meisten Gegentore kassiert?
Antwort:
Skrzypczak: Wir hatten in der letzten Saison die beste Abwehr der Liga
mit einem Gegentorschnitt von dreiundzwanzig. Der liegt jetzt bei
dreißig. Das ist eindeutig zu viel. Auswärts arbeitet die Abwehr sehr
schlecht, zu Hause schlecht. Dabei haben wir unser System nicht
verändert. Vielleicht muss ich mir das selbst ankreiden. Denn wir haben
uns im Training mehr auf den Angriff konzentriert und auch mehr Tore
geworfen, allerdings für den Preis, dass wir mehr Treffer kassieren.
Dieser Schuss ist nach hinten los gegangen. Wir sind wohl etwas
schludrig geworden.
Frage: Frage: Und das ändert sich?
Antwort:
Skrzypczak: Ja. Das Training wurde umgestellt. Wir müssen aus einer
gesicherten Abwehr nach vorne spielen. Mit dem Angriff bin ich aber
zufrieden, obwohl wir noch viele Chancen auslassen.
Frage: Frage: Werden Sie auch noch personell reagieren?
Antwort:
Skrzypczak: Es gibt keine neuen Verpflichtungen. Das liegt nicht im
Rahmen unserer Möglichkeiten und würde auch nichts bringen.
Frage: Frage: Nach der Niederlage in Werdohl haben Sie vom Abstiegskampf gesprochen. Befindet sich der VfK in Gefahr?
Antwort:
Skrzypczak: Ich wollte uns damit nicht schlecht reden. Wir haben die
Niederlage analysiert und schauen nach vorn. Wir haben eine spielerisch
gute Mannschaft und werden die Baustellen in den Griff bekommen, ich bin
optimistisch. Ich sehe uns nicht als Absteiger, auch wenn es sich
derzeit nach Punkten anders darstellt. Aber wir befinden uns auch nur
drei Zähler hinter Platz fünf, und da wollen wir hin.
Frage: Frage: Wie charakterisieren Sie Ihr Team?
Antwort:
Skrzypczak: Wir sind unberechenbar. Allerdings haben wir uns selbst
unter Druck gesetzt und es nicht geschafft, damit fertig zu werden. Ich
bin stolz darauf, dass die Trainingsbeteiligung sehr hoch ist, und der
Ehrgeiz ist groß. Spielerisch befinden wir uns auf einem hohen Niveau
und sind sehr ausgeglichen besetzt, während andere häufig von
Einzelkönnern leben.
Frage: Frage: Wir bewerten Sie die Bezirksliga?
Antwort:
Skrzypczak: Altena und Emst machen das unter sich aus, aber Altena ist
die beste Mannschaft. Letmathe wird wohl Dritter oder Vierter, mehr wird
es nicht sein. Vor Lössel ziehe ich den Hut, die haben das als
Aufsteiger gut gemacht. Teams wie Attendorn oder Selbecke wurden hoch
gehandelt. Aber das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Frage: Frage: Wie beurteilen Sie das Umfeld des VfK?
Antwort:
Skrzypczak: Es war sehr ruhig, als ich gekommen bin. Inzwischen konnten
die Zuschauerzahlen gesteigert werden. Aber es gibt noch viel
Aufbauarbeit, wir müssen uns in der Öffentlichkeit noch mehr
präsentieren, vielleicht auch durch die Ausrichtung von Turnieren.
Frage: Frage: In der Vergangenheit galt der VfK als Klub, der sich ein Team zusammenkauft. Sind diese Zeiten vorbei?
Antwort:
Skrzypczak: Das musste ich als Eigengewächs leider selbst feststellen.
Aber damit wurde doch nichts erreicht, sondern mehr kaputt gemacht. Wir
müssen die eigenen Leute integrieren, wie es schon jetzt der Fall ist.
Und es gibt in der A-Jugend zwei, drei Talente, die schon mittrainieren.
Frage: Frage: Laufen bereits die Plan
ungen für die neue Saison?
Antwort:
Skrzypczak: Die Rückrunde dient schon der Vorbereitung der neuen
Hinrunde. Unser Ziel ist es, dann oben zu landen. Das wollen wir mit
einem Kader schaffen, der in Spitze und Breite aufgewertet und mit
einigen heimischen Talenten verjüngt wird. Alle aktuellen Spieler haben
zugesagt, bei Volkmann hoffe ich noch.
Gute Abwehr der Erfolgsgarant
Erstellt: 2012-01-23 16:55:16 von comet1003
Handball-Bezirksliga: VfK Iserlohn
- SG Attendorn/Ennest 23:19 (13:10). (ms) Zufrieden war
VfK-Spielertrainer Oliver Skrzypczak nach dem verdienten Erfolg, der das
Ende der Negativserie bedeutete: „Wir haben uns diesen Sieg als
Mannschaft erarbeitet und besonders in der Defensive gute Arbeit
geleistet. Das wird uns Auftrieb verleihen.“
Der VfK
begann konzentriert, benötigte aber einige Zeit, um sich auf das
schnelle Umschalten der Attendorner einzustellen. Die Gäste waren darum
bemüht, das Tempo in der Offensive hoch zu halten, doch sie rissen damit
nur selten Lücken in die Iserlohner Deckung. Es entwickelte sich ein
ausgeglichenes Spiel mit zumeist knappen VfK-Führungen. Die Gastgeber
zeigten mehr Variationen im Angriffsspiel und trafen über außen
(Sprenger), vom Kreis (Beckerhoff) und aus dem Rückraum (Roloff/Gösser).
Dies änderte sich auch nicht, als Barth nach einem wohl unabsichtlichen
Griff ins Gesicht von Springob die rote Karte sah (19.). Der VfK behauptete seine Führung und arbeitete sich bis zur Pause ein Polster von drei Toren heraus (13:10).
Nach
dem Seitenwechsel spürte man, dass die Attendorner nach drei Siegen in
Folge das Blatt wenden wollten. Nach zwei Treffern von Simon zum 13:12
(32.) lieferte der VfK die passende Antwort
zum 16:12 (39.). Die Abwehr um Skrzypczak stand weiter gut, räumte
konsequent ab und profitierte von einer überragenden Leistung von
Torwart Niclas Ollesch. Die Gäste bissen sich die Zähne aus, agierten
auch zunehmend ideenloser, so dass die Iserlohner Führung nicht mehr
ernsthaft in Gefahr geriet. Die Gastgeber hätten die Partie auch schon
früher entscheiden müssen, ließen aber einige Möglichkeiten aus. Doblies
und Skrzypczak vertändelten ihre Alleingänge, Sprenger scheiterte
mehrfach am Aluminium. Kurz vor dem Ende stieg die Spannung dann noch
einmal, doch beim 21:19 entschärfte Ollesch einen Siebenmeter (58.). Auf
der anderen Seite verwandelte Gösser seinen Strafwurf, damit war die
Entscheidung 61 Sekunden vor dem Ende perfekt.
VfK:
Evangelou (24. Ollesch ); Ergel, Barth (1/1), Gösser (5/2), Roloff (4),
Beckerhoff (4), Parnitzke, Schmitz, Doblies (1), Mengler, Skrzypczak
(1), Sprenger (7).
VfK mit Trotzreaktion?
Erstellt: 2012-01-21 15:43:32 von comet1003
VfK Iserlohn - SG Attendorn/Ennest. Auch Oliver Skrzypczak, Trainer des VfK,
erwartet von seinem Team nach der Pleite in Werdohl eine
Wiedergutmachung, zumal nun der Abstiegskampf droht. „Es gab kein
Straftraining, aber wir haben härter trainiert“, blickt er auf die Woche
zurück. „Wir müssen einfach mehr machen. Ich hoffe, dass die Spieler
jetzt aufgerüttelt sind.“ Dabei kann der Trainer wieder auf eine größere
Kadertiefe setzen. Seine Mannschaft ist seit fünf Spielen ohne Sieg,
zuletzt gab es vier Niederlagen. Genau anders verlief die Kurve des
Fünften, Attendorn verbuchte zuletzt drei Siege in Folge und ist seit
fünf Spielen unbesiegt. Welche Serie endet heute?
VfK:
Evangelou, Ollesch; Skrzypczak, Gösser, Sprenger, Ergel, Barth, Roloff,
Beckerhoff, Mengler, Doblies (?), Parnitzke, Schmitz - Nicht dabei:
Bals (verletzt), Volkmann (gesperrt) - Anwurf: Sa., 18.30 Uhr,
Almelohalle.
Erste Heimschlappe für VfK Iserlohn
Erstellt: 2011-12-19 11:05:04 von comet1003
Handball-Bezirksliga: VfK
Iserlohn - VfB Altena 23:39 (10:16). (SB) „Heute brauchst du keinen
meiner Spieler fett zu drucken. Nur die Schiedsrichter“, war der
süffisante Kommentar des VfK-Trainers Oliver Skrzypczak nach der
desaströsen Niederlage.
An den Unparteiischen Tweer/Hallmann lag es zwar nicht, dass der VfK
seine erste Heimschlappe hinnehmen musste. Aber sie brachten im zweiten
Durchgang durch überflüssige Zwei-Minuten-Strafen unnötige Hektik in
die einseitige Partie, die in drei roten Karten gipfelte. Tweers
Aktionsradius spielte sich fast während des gesamten Spiels in Höhe des
Zeitnehmertisches ab. Möglicherweise war das auch der Grund dafür, dass
der Endstand für Verwirrung sorgte. Das Spiel war nämlich 24:38
ausgegangen.
In den ersten vier Minuten hielt der VfK noch bis zum Stand von 3:3 mit. Dann zog der Tabellenzweite unaufhaltsam davon. Im Angriff schloss der VfK
überhastet ab. Durch gelungen vorgetragene Tempogegenstöße konnte das
Team von Michael Kern die Führung kontinuierlich ausbauen, bis zur 27.
Minute führte Altena mit zehn Treffern Vorsprung (6:16). Die stärkste
Phase der Hausherren spielte sich halbzeitübergreifend zwischen der 27.
und 32. Minute ab. denn da erzielte der VfK sechs Treffer in Serie zum zwischenzeitlichen 12:16. Moritz Sprenger traf hier dreimal.
Nach
diesem Intermezzo ging Altena wieder konzentrierter zu Werke.
Begünstigt wurde dies aber durch mehrere fragwürdige Zeitstrafen gegen
den VfK. Zwischenzeitlich musste man in
dreifacher Unterzahl versuchen, soviel Zeit wie möglich zu schinden, um
nicht noch mehr Gegentreffer zu kassieren. Schnell war der Rückstand
wieder auf acht Tore angewachsen (15:23.). Dann sah Parnitzke wegen
eines Allerweltfouls die rote Karte, Volkmann und Kis (Altena) mussten
ebenfalls vorzeitig das Feld verlassen. Die VfK
stellte in der Schlussphase die Gegenwehr ein. Anekdote nach dem Spiel:
Gästespieler Robert Csunderlik musste für den 30. Treffer nach Altenaer
Ritual Mettbrötchen für die Mannschaft schmieren.
VfK:
Evangelou (31. - 52. Ollesch), Barth (10/5), Gösser (2), Roloff (2),
Parnitzke (2), Doblie (2), Volkmann (1), Kauf, Sprenger (4), Schmitz.


